Chronik (in Auszügen)
100 Jahre Feuerwehr in Schweinitz
1899 - 1999
Zur Gründungsgeschichte
Der Kampf gegen die Elemente und die entfesselte Natur ward dem Menschen seit Anbeginn auferlegt. Es ist rund 400.000 Jahre her, daß sich der Mensch des Feuers "bemächtigte". In der Prometheus-Sage, die wohl allen Lesern aus der Schulzeit in guter Erinnerung geblieben sein wird, ist dieser Vorgang in ein märchenhaftes Gewand gekleidet worden. Der Klassiker Johann Wolfgang von Goethe maß diesem Ereignis überragende Bedeutung zu. Nur so ist wohl sein großes Prometheus-Gedicht zu verstehen, das im Jahre 1774 aus seiner Feder entstand. Mit der Nutzung des Feuers war der Mensch endgültig über alle anderen Wesen der Erde hinausgewachsen. Aber bald sollte sich zeigen, daß jeder Fortschritt auch immer die Frage der Beherrschbarkeit aufwirft. So wurde im Zuge der engeren Besiedlung aus dem nützlichen Feuer öfter ein vernichtender Brand. Wie heute waren dabei wohl immer auch Leichtsinn und Unachtsamkeit im Spiel, wohl aber auch Brandstiftung bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Wie oft sind dabei ganze Dörfer und Städte Raub der Flammen geworden. Auch unser Städtchen Schweinitz ereilte dieses grauenvolle Schicksal in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, als im Jahre 1637 schwedische Reiter Feuer legten, und, wie der Chronist berichtet, "in einer Zeit von drei Stunden ... die ganze Stadt eingeäschert" war. Und weiter berichtet er: "Nur die Pfarre und eine Scheune sind stehen geblieben." Von Großfeuern, die immer - bedingt und begünstigt durch die damalige Bauweise und das Fehlen geeigneter Bekämpfungsmittel - viel mehr als nur einzelne Häuser vernichteten, weiß die Chronik von den Jahren
1505, 1525, 1605, 1641, 1665 und 1847
zu berichten. So hatte sich neben dem nützlichen Feuer der schädliche Brand etabliert. Und daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Damit war der Mensch gezwungen zu reagieren, wollte er nicht Gefahr laufen, sich der Gewalt des Feuers wehrlos gegenüber zu sehen. Auch die Bürger unseres Städtchens ergriffen Maßnahmen, die dazu beitragen sollten, mit Bränden besser fertig zu werden. So berichtet die Chronik, daß unter dem seit November 1857 tätigen Bürgermeister
Anton Oske
eine Spitze, mit Löschwassergerätschaften ausgerüstet, angeschafft wurde. Ob es ihr Einsatz beim Brand im Haus der Witwe Neßler am 28. 10. 1857 war, von dem die Chronik berichtet, weiß man nicht. Jedenfalls war der erste Schritt zur organisierten Brandbekämpfung damit wohl getan. Die folgenden 3 Seiten mit Veröffentlichungen des in Herzberg gedruckten "Schweinitzer Kreisblatt" zeigen dem Leser, wieviel Arbeit die Feuerwehr bekommen sollte. Mit wieviel Leid und Entbehrung mögen die einzelnen Geschehnisse wohl verbunden gewesen sein.
Chronologie der weiteren Entwicklung unserer FFw
15.04.1901
Am 15.04.1901 hielt die FFw eine Spitzenprobe mit anschließender Theatervorstellung ab.
26.09.1901
Erneut wartet die FFw mit einer öffentlichen Theateraufführung auf. Diese beiden Eintragungen aus der Chronik beweisen, daß der neue Verein FFw Schweinitz auch die Freizeitbetätigung von Anfang an als eine wichtige Aufgabe ansah.
31.07.1904
An diesem Tage brannte die Stallung auf dem Gehöfte Brauerei Herrmann nieder. Große Dürre und Hitze ließen ein Großfeuer voraussehen. Doch es gelang, das Feuer auf den Herde zu beschränken.
anno 1910
In diesem Jahr wurde eine neue Handdruckspritze angeschafft. Ihren ersten Einsatz hatte sie bei einem Kohlebrand auf dem Grundstück Bruno Gregor zu bestehen.
22.10.1912
Bei der heute abend 1/2 6.oo Uhr angesetzten Übung wird zuerst die alte Spritze geprüft auf ihre Saug- und Druckfähigkeit. Da alles gut funktionierte, wurden nach Wegbringen der Spritze noch einige Steigübungen am Steigerturm vorgenommen. Im Anschluß fand im Vereinslokal eine Versammlung statt, die Brandmeister Hirschel eröffnete. Bevor selbiger zur Tagesordnung überging, gedachte er Ihrer Majestät, der Kaiserin, da an diesem Tage ihr Geburtstag war. Er brachte ein dreimaliges Hoch aus. Beschlüsse: 1. Sommerball mit gemeinsamer Kaffeepause - aus der Vereinskasse bezahlt - am 8. 1. beim Kameraden Lehmann 2. Für 10.- Mark werden Instruktionsbücher in Merseburg bestellt. 3. Bei schönem Wetter wird noch eine Abendübung abgehalten. Ein Schreiben der Könnerschen Unterstützungskasse wird verlesen, aus dem hervorgeht, daß für verunglückte Feuerwehrkameraden gesorgt wird.
23.01.1913
Nachmittags um 5.00 Uhr kann ein im Dachgeschoß des Tischlermeisters Albert Schüttauf ausgebrochener Brand im Entstehen gedämpft werden.
28.03.1913
Abends um 9.00 Uhr bricht in der Scheune des Barbiermeisters Müller in der Brauhausgasse ein Feuer aus. Da die Feuerwehr sehr schnell zur Stelle ist, kann das Feuer auf seinen Entstehungsherd begrenzt werden.
15.04.1913
Wieder muß und kann ein Feuer im Dachgeschoß des Tischlermeisters Schüttauf gelöscht werden.
26.06.1913
Morgens um halb zwei brennt der Dachgestuhl in des Schuhmachermeisters Hermann Voigt in der Schliebner Straße. Die Wehr kann es löschen. Gegen 10.00 Uhr in der Nacht ertönt Feuerlärm. Es brennen die Stallgebäude beim Gastwirt Lehmann , Markt 7. Da die Wehr sehr schnell zur Stelle ist, die neue Spritze auch gleich Wasser gibt, kann dem Feuer bald Halt geboten werden. Die Pflichtfeuerwehr kann um 12.00 Uhr wegtreten. Um 1.00 Uhr ertönt erneut Alarm. Vom Nachbarhaus Langhammer hat ein Balken der Scheune, der in der Brandmauer lag, Feuer gefangen, und die mit Heu gefüllte Scheune und anliegende Stallungen in Brand gesetzt. Zur Unterstützung wurde noch eine Jessener Spritze gerufen. Sie kam aber erst als das Feuer gedämpft war. Gegen 5.00 Uhr früh konnte die Wehr entlassen werden.
20.12.1913
Beim Zimmermeister Böhme im Dörfchen vernichtet ein Brand das Sägewerk.
16.06.1914
Mittags um 1.00 Uhr äschert ein Blitzschlag die Scheune des Schleifers Otto Richter ein. Gleichzeitig trifft ein Blitz die Scheune der Familie W. Donath im Forsthof. Glücklicherweise hat er nicht gezündet.
14.05.1922
An diesem Tage findet zum erstenmal das Feuerwehrverbandsfest in Schweinitz statt. Das folgende Foto zeigt unsere damalige Wehr bei einer Übung auf dem Schulplatz. Der aufmerksame Betrachter wird sofort erkennen, daß wir uns hier neben dem jetzigen Gerätehaus befinden.
06.02.1924
An diesem Tage wurde die Feuerwehr alarmiert. Grund war aber nicht ein ausgebrochenes Feuer, sondern eine Überschwemmung, die durch einen unterirdischen Abzugskanal zwischen dem Stadt- gebiet und dem Dörfchen verursacht worden war.
12.05.1925
Heute Nachmittag gegen 7.00 Uhr wurde die Wehr nach den Weinbergen gerufen. Es war daselbst der Besitzer Dams beim Bau eines Brunnens auf seinem Grundstück von nachbrechenden Sandmassen verschüttet worden. Unter Mithilfe der Jessener Wehr sowie verschiedener Privatpersonen gelang nach stundenlanger Arbeit um 12.00 nachts die Rettung. Neben den Wehren haben sich hervorragend Dr. Schwarz, Postschaffner Fr. Niemand aus Schweinitz sowie Fabrikbesitzer Fuhrmann aus Jessen beteiligt.
1947
Der schon zu den Gründungsmitgliedern zählende stellvertretende Brandmeister Bruno Gregor wird vom Preußischen Minister des Innern mit Urkunde und Erinnerungszeichen für Verdienste um des Feuerlöschwesen geehrt. Er gehört zu den einsatzfreudigsten Kameraden in der Geschichte der FFw Schweinitz um die FFw Schweinitz.
22.07.1926
Am Vormittag wird die Scheune des Pferdehändlers Otto Triest ein Raub der Flammen.
17.01.1927
In der heutigen Generalversammlung wird der Bürgermeister gebeten, sich für den Ankauf einer Motorspritze einzusetzen. Doch der Bürger- meister verwies auf die hohen Ausfälle in der Stadtkasse durch das Hochwasser.
24.05.1927
Differenzen über eine Verlosung hatten Vorstandsmitglieder zurück- treten lassen. Eine Prüfungskommission konnte jedoch die Vorwürfe entkräften. Der Rücktritt des Brandmeisters Rohde blieb aber auf seinen Wunsch hin bestehen. Neuer Wehrleiter wurde dann Willy Lehmann.
17.03.1927
Morgens um 0.45 Uhr brennen die Hintergebäude im Grundstück des Gastwirts Loosch ,Markt 25, bis auf die Grundmauern nieder.
10.12.1929
In einer Versammlung beschließt die Wehr, ein Bockwurstessen mit den Ehefrauen durchzuführen, jedem Kamerad mit Dame wird eine Wurst zugebilligt. Eine Tonne (Faß ?) Würzburger wird bewilligt. Kamerad Luschke wird die Wurst zu 1,50 M das Pfund liefern.
10.01.1930
Im Nachbarort Klossa wird die Scheune des Gutsbesitzers Meske eingeäschert.
14.04.1930
Der Bürgermeister kann den Ankauf einer Motorspritze noch nicht zusagen.
06.01.1931
Der Vorstand gibt grünes Licht, 3 gute Musiker für insgesamt 30.- Mark zum Vergnügen zu bestellen.
23.01.1931
Brandmeister Willy Lehmann kann eine sehr positive Bilanz über das vergangene Jahr ziehen. Die Wehr zählt 40 Kameraden, die sehr aktiv bei Einsätzen und Übungen waren, 40 Kameraden waren anwesend.
25.07.1931
Schnelles eingreifen bei einem Brand in Klossa beim Landwirt Paul Donath kann größeren Schaden verhindern.
06.08.1931
Endlich ist die neue Motorspritze da. Ihre Bewährungsprobe besteht sie bei einem Brand auf dem Gehöft des Zimmermeisters Gustav Böhme. Gleiches gilt für die Bedienungsmannschaft.
25.07.1931
Die Motorspritze verlangt nach einer Neuaufteilung der Wehr. Die Führung der Motorspritzen übernimmt Oberfeuerwehrmann Willy Müller.
12.08.1932
Kurz nach Mitternacht kann die schnell herbeigeeilte Wehr ein Feuer beim Stellmachermeister Berger im Forsthof löschen.
25.11.1932
Nach der Reinigung der Spritzen und Geräte in Vorbereitung auf den Winter ging es zum Speckkuchenessen mit Kaffee ins Vereinslokal Loosch.
23.01.1933
Die Wehr ist unter Führung von Brandmeister Willy Lehmann weiter gefestigt worden. Sie blieb bei 41 Kameraden in der Stärke, die Beteiligung ist jedoch noch besser geworden, so das Protokoll der Generalversammlung.
13.01.1934
Fast vollzählig begeht die Wehr mit einem kurzfristig eingeübten Theaterstück bei guter Stimmung das alljährliche Stiftungsfest
17.02.1934
Wörtlich im Protokoll der Jahreshauptversammlung: "Mit einer Mahnung an die Kameraden, auch im neuen Jahr sich restlos für die Belange der Wehr einzusetzen, wurde die Veranstaltung mit einem "Gut Wehr" auf Führer und Vaterland geschlossen.
05.11.1934
Zum Probealarm unter den Augen von Provinzial- und Kreisfeuerwehr- führer glänzt die Wehr am Übungsobjekt Kirche. 19 Kameraden sind dabei. Die Handspritze gibt nach 10 Minuten, die Motorspritze nach 13 Minuten Wasser.
24.02.1935
Zum erstenmal übt die Wehr das Exzerzieren (eine Stunde auf dem Sportplatz).
30.03.1936
Die nach einem Großfeuer vor 5 Jahren beim Bauern Paul Donath in Klossa neuerrichtete Scheune brennt. Es ist Wahltag. Alfred Richter ist mit dem Auto zugegen und kann die Motorspritze sehr schnell nach Klossa befördern. Nach weniger als 15 Minuten kann Wasser gegeben werden In rasendem Tempo hatte inzwischen Georg Niendorf die Hand- spritze zum Brandort gefahren. Die angrenzenden Stallungen und die Getreidevorräte können gerettet werden. Nach mehr als 4 Stunden konnte die Wehr zur Auswertung ins Vereinslokal Loosch abziehen.
18.09.1936
Kreiswehraufmarsch in Schweinitz zu Ehren des 37 jährigen Bestehens der Wehr. 2000 Wehrleute zeigen ihr Können auf dem Sportplatz. Auf dem Markt marschieren an der errichteten Ehrentribüne vorbei. Der Tag klingt gesellig in den "Bergen" aus.
20.01.1939
Auf dem Jahresappell wird die Forderung aufgestellt, die Wehr auf 54 Kameraden aufzustocken.
07.09.1940
Brandmeister Heusch muß anläßlich eines Appells anordnen, daß die "Kämme" auf den Stahlhelmen (Aluminium-Aufsatz) zu entfernen sind. Sicher wurden sie als Kriegsmaterial eingeschmolzen.
06.02.1941
Am Nachmittag muß die brennende Scheune von Max Lehmann in der Rosengasse gelöscht werden. Die Arbeiten gestalten sich durch den Frost sehr schwierig. Es gelingt, den Brand auf seinen Herd zu begrenzen.
15.02.1941
Eine große Anzahl Kameraden sind "zum Heeresdienst einberufen". Die Teilnahme von 14 Kameraden am Appell an diesem Tage ist "als gut zu bezeichnen.
Oktober 1943
Kameraden werden per Befehl zu Luftschutzwarn- und Kontrolldienst eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht darin, bei Fliegeralarm die vollständige Verdunkelung der Häuser Straßen und Plätze zu kontrollieren und Menschenansammlungen zu vermeiden.
1944
Die Freiwillige Feuerwehr Schweinitz ist durch die Kriegswirren so dezimiert, dass bei einem Waldbrand in der Nähe Mügelns – hervorgerufen durch Bombenabwurf selbst 14jährige zu Löscharbeiten verpflichtet waren. Teilnehmer an dieser Löschaktion war Herr Reinhard Berger aus der Wittenberger Straße
Herbst 1945
Ein größerer Scneunenbrand in Dixförda- Zum letzten mal muß sie antreten und ihren Dienst verrichten, die alte Handdruckspritze.
1947
Der aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrte Kamerad Max Lehmann I (Rosengasse) will sich bei der Wehr zurückmelden und muß erfahren, dass seine Hilfe "auf Anweisung von oben" nicht mehr gebraucht wird. Begründung: "Weil du Geschützführer warst........" Erst später wird man ihn aufnehmen. Er wird insgesamt 20 Jahre stellv. Wehrleiter sein. Das gleiche Schicksal trifft den langjährigen Vereinswirt Martin Bernharend.
05.05.1949
In der Dörfchenschänke berät die Wehr auf das geplante Pfingst- vergnügen in diesem Jahr.4 Musiker der Kapelle Lehmann aus Jessen sollen bestellt werden. Der Eintrittspreis wird auf 1,50 Mark festgesetzt.
20.01.1950
Der Jahresbericht 1949 weist 47 aktive und 7 passive Mitglieder auf. 4 Übungen wurden abgehalten sowie zwei öffentliche und ein geschlossenes Vergnügen. Wehrführer Heusch beklagt aber die mangelhafte Beteiligung
04.03.1950
Wehrführer Heusch hält auf der 50-Jahrfeier die Festansprache. Der Kreisfeuerwehrführer Willy Lehmann ist zugegen. Das Essen konnte aus der Kasse bezahlt werden.
18.01.1951
Aus dem Jahresbericht 1950: - 6 Übungen wurden durchgeführt, die Beteiligung war schwach - 3 Waldbrände mussten gelöscht werden Ostern 1950 war die Wehr beim Brand einer Baracke bei Gebr, Kuhr- mann in Jessen dabei zum Theater stellte die Wehr 12 Kameraden
22.05.1951
Der Wehrführer Heusch legt sein Amt nieder. Auf Zuruf wurde er wiederwählt und nahm die Wahl an, bat aber darum, schnellstens einen jüngeren Wehrleiter zu gewinnen. Mangels leerer Kasse wird ein Vergnügen abgelehnt.
15.03.1952
Nach langem Hin und Her wird der Kamerad Karl Berger zum Wehrleiter gewählt. Kamerad Willy Lehmann fand für die Zukunft der Wehr lehrreiche Worte.
08.09.1952
Wehrführer Berger ordnet die Wehr neu, gibt den neuen Alarmplan bekannt. Er leitete eine Inventur über die Ausrüstung ein. Weiter kündigte er Brunnenbohrungen an.
28.02.1953
Auf der Appell-Versammlung fordern Wehrführer und Bürgermeister die Verjüngung der Wehr. Kameraden mit 25 Dienstjahren werden vom Dienst befreit und zahlen nur den halben Mitgliedsbeitrag.
16.10.1953
nach 1 1/2 jähriger Amtszeit wird heute der verstorbene Wehrleiter Karl Berger von den Kameraden geehrt. Kamerad Karl Peetz wird an diesem Abend zum Nachfolger gewählt.
17.10.1953
Schornsteinfegermeister Rammelt fordert die Wehr auf einen Brandschutz zu stellen, der bei einem Schornsteinbrand auf dem Kirchplatz nötig geworden ist. Der Einsatz dauert zwei Stunden.
14.11.1953
Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes wird von staatlicher Stelle gefordert, dass die Wehr 2 Schulungen im Monat durchführt. Das Fehlen von Maschinisten wird beklagt, Sturmlaternen werden gebraucht, weil bei den häufigen Stromabschaltungen die Wehr im Dunkeln stehen würde.
27.11.1953
Die Wehr muß einen Brand an der Schuttabladestelle an der Jüterboger Straße löschen.
06.02.1954
In der Jahresversammlung wird über das Anbringen einer Sirene auf dem Rathaus diskutiert. Woher soll die Sirene kommen und woher die 700.- Mark für die Montag, das bleiben offene Fragen. Es fehlen dringend Uniformen.
23.04.1954
2 1/2 Stunden dauert eine Versammlung zu Fragen des Waldbrandschutzes. Ein 12 köpfiger Waldbrandbekämpfungstrupp wird ins Leben gerufen. Alle 16 - 55 jährigen sind zur Hilfe im Ernstfall verpflichtet. Zu Himmelfahrt soll ein Ausflug in die "Berge" unternommen werden.
12.06.1954
Wehrführer Karl Berger legt sein Amt nieder. Gleiches tut der Maschinist Berger.9 anwesende Kameraden beklagen den miesen Zustand der Wehr. Keiner will Wehrleiter werden. Max Lehmann 2 (Fleischer) erbittet Bedenkzeit. Er nimmt aber am selben Abend die Funktion als Wehrleiter für eine 8wöchige Probezeit an. An diesem Abend , das zeigt das Protokoll ganz deutlich, steht die Existenz der Schweinitzer Feuerwehr auf dem Spiel. Neuer Maschinist wird an diesem Abend der Kamerad Gerhard Richter.
20.07.1954
9 Kameraden zählt die Wehr, genau eine Besatzung für die Motorspritze. Mehr Einsatzfreudige gibt es nicht. Man überlegt, ob Inaktive entfernt werden sollten.
24.07.1954
8 Kameraden sind zur plötzlich angesetzten Übung erschienen. Angenommen wurde ein Feuer im Dörfchen. Nach 10 Minuten gab es Wasser.
09.10.1954
Der nach der Probezeit von Max Lehmann 2 eingesprungene Max Lehmann 1 legt sein Amt nieder. Der Grund ist die fehlende Zeit durch die Inanspruchnahme seiner Kraft durch seinen Landwirtschaftsbetrieb. Einstimmig wird der Schornsteinfegermeister Bernhard Schneider zum neuen Wehrleiter gewählt. Er will sich mit ganzer Kraft für die Erneuerung der Wehr einsetzen. Materiell wird an diesem Abend verlangt, die Vollgummireifen der Spritze zu ersetzen durch Gummireifen.
November 1954
Auf Weisung der vorgesetzten Brandschutzorgane werden die Freiwilligen Feuerwehren in Zentralkommandos zusammengefasst.
30.11.1954
Zur vom neuen Wehrleiter angesetzten Übung erscheinen 11 Kamera- den. Die feierte den gelungenen Neubeginn im Spritzenhaus.
19.01.1955
Bis 3.00 Uhr in der Frühe feierten die Kameraden mit ihren Ehefrauen im Beisein von Bürgermeister und Ehrenmitglied Willy Lehmann ihr Wintervergnügen im Vereinslokal Loosch
1957
Das Brandschutzgesetz der DDR unterstellt die FFw wieder den Städten und Gemeinden.
1957
Im Gebäude des ehemaligen Notschlachtbetriebes kommt es zu einer bedeutsamen Aussprache, an deren Ende der damals 29 jährige Heinz Graf seine Bereitschaft zur Übernahme der Funktion des Wehrleiters er- erklärt.
1960
Das Ministerium des Innern hat Schulungsmaterial für den Luftschutz herausgegeben. Die FFw wird zu einem Teil des Luftschutzsystems
16.01.1961
Ein neues Brandschutzgesetz tritt in Kraft. es verlangt von den FFwen Rechenschaftslegungen vor den örtlichen Abgeordneten
1962
Eingeführt wird die Woche der Winterbereitschaft und des Brandschutzes. Damit beginnen die staatlich vorgeschriebenen Kontrollen der FFw in den Wohnstätten und Einrichtungen
03.01.1963
Die Lausitzer Rundschau bemängelt in einem Volkskorrespondenten- bericht, daß die Schweinitzer Betriebsleiter nicht zur Stadtverordnetenversammlung erschienen waren, um ihren Beitrag zur Beladung des "Löschfahrzeugs der guten Taten" zu erläutern.. Lediglich der Leiter des VEB "Heilkräuter" hatte sich entschuldigt und seinen für ungeeignet befundenen Bericht schriftlich eingereicht.
31.10.1963
Die FFw befindet sich zu Übungszwecken im Vereinslokal. Sie wird zu einem Brand in das nahegelegene Gehöft der Familie Lehmann in die Schliebener Straße gerufen. Ein Stallgebäude brennt. Der Dachstuhl und etwa 25 dt Stroh werden ein Raub der Flammen
19.04.1964
Ein Großbrand in der Nähe der damaligen Bezirksstadt Cottbus fordert auch unsere Wehr zur tatkräftigen Hilfe auf. Wehrleiter Graf muß für Tage mit einigen Schweinitzer Kameraden in Cottbus kampieren. Am Rande bemerkt: Der spätere Wehrleiter Joachim Wolf war aus seinem damaligen Heimatort ebenfalls dabei Der Kamerad Karl Heinz Lehmann wollte dabei sein, doch Flitterwochen gingen natürlich vor....
1966
Die monatlichen Schulungen werden im Wechsel in den Vereinslokalen Loosch und Bernharend abgehalten. In jeder Schulung muß auch über die "politisch- ideologische" Weltlage referiert werden. Die Themen reichen von dem "verwerflichen Handeln der USA-Söldner in Vietnam" bis zur "speziellen Entwicklung im Nahen Osten"
12.04.1967
Kamerad Weichelhöfer als Verantw. f. Brandschutz zieht eine positive Bilanz für 1966. 270 Wohnstättenkontrollen wurden durchgeführt. Es gab keinen Brand. Für kreislich ausgelöste Übungen erhielt die Wehr 70.-MDN.
14.06.1967
Der heutige Wehrleiter Gerhard Junge wird einstimmig in die Wehr auf- genommen.
11.10.1967
Das Protokoll berichtet, daß Kamerad Weichelhöfer über die "Sonneberger Methode" in der Brandschutzwoche referierte
14.02.1968
An der Schulung nimmt Kamerad Guse vom Rat des Kreises teil und teilt der Wehr mit, daß 1969 ein neues Gerätehaus gebaut werden soll.
03.10.1968
An der Wehrleitertagung im Gasthaus Konrad(Loosch) nimmt der Bürgermeister teil und spricht mit der Wehrleitung über den Bau eines Gerätehauses.
07.05.1970
Ab diesem Tage finden die Versammlungen nur noch im Lokal Konrad statt.
07.10.1971
Anläßlich eines Appells zum 22. Jahrestag der DDR erfolgt eine Teilübergabe des neuen Gerätehauses-
16.06.1972
Beim Wirkungsbereichsausscheid belegte die FFw Schweinitz im Schulangriff den 1. und in der Angriffsübung den 2. Platz
05.07.1975
Im Rahmen des Schul- und Heimatfestes begeht die Wehr ihr 75 jähriges Bestehen. Höhepunkt ist der für dieses Jahr nach Schweinitz verlegte gelegte Kreissauscheit der Feuerwehren. Die folgenden Fotos zeigen den damaligen Wehrleiter Joachim Wolf hoch zu Roß und die angetretenen Wehren vor dem Ausscheid.
1976
Die FFw zählt 36 Kameraden, 1o Jugendliche und 3 Frauen.
23.04.1976
Frauenforum der Abt. Inneres beim Rat des Kreises mit den Kameradinnen aus den Freiwilligen Feuerwehren des Kreises. Laut Protokoll bemängelte der Redner, daß sich einige Frauen noch nicht über die Rolle der Frau in der Feuerwehr im klaren wären.
1976
Alljährlich werden nun Kampfprogramme in allen Wehren erstellt und abgerechnet. Für 1976 gilt: Protokollbuch wird die Kollektiventwicklung deutlich zeigen Ständige Aus- und Weiterbildung wird gesichert Ständige Brandschutzkontrolle gehören zur Arbeit Pflege des Gebäudes und der Mittel werden gesichert ständige Werbung junger Brandschutzhelfer wird erfolgen
17.10.1976
Bis 10.00 Uhr haben in der Volkswahl alle Kameraden ihre Stimme den Kandidaten der Nationalen Front gegeben.
18.03.1977
Auf dem diesjährigen Frauenforum in Jessen wird als besonders lobens- wert die Arbeitsgemeinschaft Junge Brandschutzhelfer unter Leitung des Lehrers Günter Müller hervorgehoben.
19.03.1977
Ein großes Kegel- und Tanzvergnügen mit Ehefrauen in Linda begeistert alle Kameraden und ihre Ehepartner.
25.05.1977
Beim Wirkungsbereichsausscheid in Kleinkorga erreicht die Wehr im Löschangriff den 1. Platz.
10.09.1977
Um 4.00 Uhr in der Frühe muß die Wehr durch Selbstentzündung in Brand geratene Kohlen im VEB Betonwerk Schweinitz löschen. Am Tage darauf passiert dasselbe im VEB Heilkräuter.
30.06.1978
In Richtung Mügeln ist ein Waldbrand zu bekämpfen. Am Tage darauf bereits der nächste in der Nähe des gestrigen.
15.03.1980
Nur unter tatkräftiger Mithilfe von 2 Schwimmpanzerbesatzungen der sowjetischen Streitkräfte kann die FFw zwei Bäume am Gehöft Gilberg in der Dammstraße beseitigen, die durch ihre Morschheit zu einer Bedrohung für die angrenzenden Gebäude geworden waren. Das folgende Foto zeigt zwei Soldaten, den Dolmetscher, Herrn Katoll und den Einsatzoffizier. Beim Dolmetschen auch dabei, aber nicht auf dem Foto, Fritz Duschka, ein immer einsatzbereiter Kamerad
01.1981
Mit diesem Tag übernimmt der Kamerad Günter Müller die Brandschutzgruppe. Sie besteht aus 7 Kameradinnen und 6 Ehrenmitgliedern.
15.10.1981
Der FFw Schweinitz mit der Kommandostelle Klossa wird der Titel "Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr" verliehen. Dazu war am Anfang des Monats ein ausgelöster Kontrollalarm positiv bestanden worden,
Juli 1982
Im zünftigen Marschblock anläßlich des großen Festumzuges zur 800- Jahrfeier zeigt das folgende Foto die FFw Schweinitz im exakten- Marschschritt.
06.07.1984
Kamerad Gerhard Richter wurde mit der "Medaille für Verdienste im Brandschutz" geehrt
10.11.1984
Der ehemalige Wehrleiter Heinz Graf erhält die "Medaille für treue Dienste in der Feuerwehr in Gold".
09.03.1985
In der "Lausitzer Rundschau" wird die gute Arbeit der Brandschutzgruppe mit 9 Frauen gewürdigt.
14.01.1988
Nach dem ersten Amtsjahr kann der neue Wehrleiter Gerhard Junge eine recht positive Bilanz ziehen: Es sind 5 Neueintritte zu verzeichnen. Die Wehr hat 52 Mitglieder, 25 davon arbeiten im vorbeugenden Brandschutz.
10.05.1988
Hilfe beim Waldbrand in Seyda. 5 Tage später brennt es erneut und die Feuerwehr muß wieder ausrücken.
05.01.1989
Die Wehr schließt den letzten Vertrag vor der Wende mit dem Rat der Stadt mit folgendem Inhalt: Für eine Barzahlung in Höhe von 200.- DM brennt die FFw das Gestrüpp auf dem Abbrennplatz in der Dixfördaer Straße 2 -3 mal im Jahr ab.
1989
Letztmalig muß die FFw Schweinitz ein "Kampfprogramm" erarbeiten. Damit es der Nachwelt erhalten bleibt, sei es ausnahmsweise wörtlich zitiert.
03.10.1990
Tag der Einheit Die Stadt ist nun in alleiniger Verantwortung für die FFw. Johannes Nerenz als stellvertretender Bürgermeister ist das zuständige Ratsmit- glied.
18.10.1990
In Senden wird ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.
20.10.1990
Partnerschaft in Aktion. An diesem Tage wird aus der Partnergemeinde Senden ein guterhaltenes Löschfahrzeug übernommen. Es ist ein LF 16 (Lösch-Fahrzeug 1600 l /Minute) Magirus Deutz.
Oktober 1990
4 Kameraden besuchen die Partnergemeinde Senden in Westfalen
26.06.1991
Kamerad Günter Müller legt aus beruflichen Gründen (Übernahme der Grundschule als Schulleiter) die Aufgabe als Leiter der Brandschutzgruppe nieder.
13.07.1991
Zum Schulfest findet der Wirkungsbereichsausscheid in Schweinitz statt. Sieger werden die Kameraden aus der Partnerstadt Senden. Bei der Schweinitzer Wehr versagt die Spritze.
16.10.1991
Der Schlauchtrockenturm zeigt sich in neuem Glanz
01.01.1992
Bildung der Jugendfeuerwehr unter dem Kameraden Friedhelm Quilitzsch. Sie umfaßt 9 Jugendliche.
1993
In insgesamt 364 Stunden Eigenleistung hat sich die nunmehr 14 Mit- glieder zählende Jugendgruppe ihren eigenen Ausbildungsraum einge- richtet. Zu den fleißigen Helfern zählten: Friedhelm Quilitzsch, Mirko Katze, René Fischer, Axel Köppe, Michael Naugk, Karsten Vorwerk, Marko Schemm. Ronny Freywald, Maik Junge, Heiko Junge, Peter Lehmann und Heiko Neutzschmann
19.12.1993
Im Schützenhaus Jessen gründet sich der Feuerwehrverband. Mitglied ist auch die FFw Schweinitz.
1994
Immer öfter wird die Feuerwehr gerufen, um bei Unfällen mit ihren Kräften zu helfen: 26. 06. Ölspur bei Purzien beseitigen 04. 10. Ölspur auf der B 187 (Auffahrunfall Nähe Ortseingang Niendorf) 27. 10. Ölspur Richtung Lindwerder 26. 11. Verkehrsunfall Abzweig Purziener Weg Richtung Annaburg 10. 12. Verkehrsunfall B 187 (Bundeswehr -Transporter) 30. 12. Ölspur von Schweinitz bis Glücksburg
11.03.1994
Die Kameraden beziehen den in vielen Arbeitsstunden hergerichteten Raum der 2. Etage des Amtshauses als Kameradschaftsraum. Hieran wirkten mit: Friedhelm Quilitzsch, Lutz Schwabe, Heiko Neutzschmann, Marko Schemm, Mirko Katze, Ina Langhammer, Gerhard Junge, Michael Naugk und René Fischer.
Februar 1996
Schneller als erwartet, muß die Wehr aus dem Amtshaus ausziehen. Nun soll ein neues Domizil entstehen. Die MZ schreibt am 23. 02. 1996
15.04.1996
Riesige Rauchsäule in Richtung Holzdorf. Es stellt sich heraus, daß es sich um einen Reifenbrand in Mönchenhöfe handelt. Der Einsatz dauert knapp 3 Stunden.
03.10.1996
Es ist soweit. Wehrleiter Junge darf mit seinen Kameradinnen und Kameraden den neuen Kameradschaftsraum in Besitz nehmen. Er führt aus: "Der Grundstein ist vor 25 Jahren gelegt worden, heute ist der damals angedachte Schulungsraum Wirklichkeit geworden. 1554 Stunden Einsatz stehen zu Buche. Ein besonderer Dank gilt der Firma Hopfchen für die große Unterstützung und vor allem den beteiligten Kameraden.
05.12.1996
Bürgermeister D. Brettschneider bezeichnet vor den Senioren in einem der regelmäßigen Treffs die FFw Schweinitz als die modernste Wehr. Sie besitze ein Hochdruckgerät, das Wasser sehr fein verriesele und damit evtl. Wasserschäden geringhalte. Es sei auch ideal für den Einsatz bei Flächenbränden, wie sie immer wieder an Waldrändern auftreten. (eingebaut in den IVECO von der Firma Schmitz GmbH in Luckenwalde)
09.02.1997
Anlässlich der ersten Jahreshauptversammlung im neuen Kameradschaftsraum werden Eva Junge für 10 und ihr Gatte Gerhard Junge für 30 Jahre treue Dienste ausgezeichnet. Auf dem folgenden Foto gratulieren der Bürgermeister und der stellv. Wehrleiter
26.08.1997
Heftige Regengüsse führen in Jessen zu 15 Hilferufen in 30 Minuten. Auch die Schweinitzer Feuerwehr ist 4 Stunden im Einsatz
18.12.1997
Im Mitteilungsblatt ruft die FFw die Bevölkerung zur Bereitstellung von Materialien für die Gestaltung einer Festzeitung und einer Ausstellung zum 100 Geburtstag der FFw im Jahre 1999 auf.
Februar 1998
Anläßlich der Jahreshauptversammlung wird neben anderen der Leiter der Jugendfeuerwehr, Stefan Ziehe, befördert.
28.03.1998
Wehrleiter Gerhard Junge feiert mit einer großen Gratulantenschar im Eiscafe Peschke (ehemals "Zum Kronprinzen") seinen 5o. Geburtstag
16.03.1998
Von heute an darf sich die Feuerwehr Schweinitz
Schweinitz e. V.
nennen. Damit heißt sie wieder wie vor 99 Jahren bei ihrer Gründung. Die Satzung ist anerkannt, die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Die FFw Schweinitz e.V. darf Spendenquittungen ausstellen.
25.04.1998
Delegiertenkonferenz des FFw-Verbandes Altkreis Jessen
16.05.1998
Auf dem Jessener Marktplatz übergeben die Kameraden Matthias Wilcynski und Stefan Ziehe eine Spende der Schweinitzer Wehr für den an Leukämie erkrankten Kameraden Steffen Hänisch aus Pouch bei Bitterfeld
04.09.1998
Der Vorstand der FFw e. V. setzt 2 Arbeitsgruppen ein: 1. AG "100 Jahre Feuerwehr" Leiter Kamerad Günter Müller 2. AG "Restaurierung der alten Handdruckspritze" Leiter: Stellv. Wehrleiter Peter Lehmann
19.09.1998
Großübung in Labrun. Ein Flugzeugabsturz wird simuliert. Auch die Schweinitzer Kameraden von der Katastrophenübung nehmen teil.
25.10.1998
Das Jahrhundertfoto der Feuerwehr entsteht. Weiter werden die Einsatzkräfte und die Jugendfeuerwehr "geblitzt". Auf allen Fotos dabei: Unser Bürgermeister Dietmar Brettschneider.
30.10.1998
Als erster Schritt zur Restaurierung der alten Handdruckspritze werden in Gerbisbach die 4 Räder erneuert.
19.11.1998
Im Mitteilungsblatt der Jessener Stadtverwaltung erscheint ein Interview mit dem Leiter der Arbeitsgruppe 100 Jahre FFw Schweinitz, in dem er den Redaktionsschluss für diese Broschüre mit dem 15. 12. 1998 festschreibt
21.11.1998
Die FFw Schweinitz beteiligt sich mit einem Informationsstand an der ersten Gewerbeschau der Schweinitzer Händler und Gewerbetreibenden nach der Wende.
